Bohren
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Prinzip des Laserbohrens |
| Das Bohren mit Festkörperlasern
ist ein thermischer Abtragprozess. Aufgrund der hohen
Leistungsdichte
wird durch den stark fokussierten Strahl das Material aufgeschmolzen
und verdampft.
Als Ergebnis des entstandenen Dampfdruckes werden
Partikel aus dem Loch geschleudert.
Nur gepulste Festkörperlaser
erreichen die hierfür benötigte Leistungsdichte.
Abhängig
vom Lochdurchmesser gibt es zwei unterschiedliche Bohrmethoden
mit dem Laser.
Perkussionsbohren
Abhängig vom Material wird diese Methode bei Lochdurchmessern
von 20 - 1200 µm angewendet.
Schachtverhältnisse (Durchmesser/Lochtiefe)
bis 1 :200 sind erzielbar.
Trepannieren
Für den Fall, dass der Lochdurchmesser viel größer
als der Fokus ist, wird trepanniert,
d.h.
das Loch wird praktisch
geschnitten, entweder durch eine rotierende Optik oder
durch Bewegung
des Werkstückes. |
Folgende
Materialien können gebohrt werden:
- Hochlegierte Stähle
- Edel- und Nichteisenmetalle
- Wolfram, Molybdän
- Tantal, Nickel und Beryllium
- Aluminium, Titan
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