Bohren

High Aspect Hole (1:80) Flugzeug Turbine Nadel Chirurgie Auto Filter Ruby Spinneret

Anwendungsbeispiele (zum Vergrössern bitte anklicken)

Prinzip des Laserbohrens

Das Bohren mit Festkörperlasern ist ein thermischer Abtragprozess. Aufgrund der hohen
Leistungsdichte wird durch den stark fokussierten Strahl das Material aufgeschmolzen und verdampft.
Als Ergebnis des entstandenen Dampfdruckes werden Partikel aus dem Loch geschleudert.
Nur gepulste Festkörperlaser erreichen die hierfür benötigte Leistungsdichte.
Abhängig vom Lochdurchmesser gibt es zwei unterschiedliche Bohrmethoden mit dem Laser.

Perkussionsbohren
Abhängig vom Material wird diese Methode bei Lochdurchmessern von 20 - 1200 µm angewendet.
Schachtverhältnisse (Durchmesser/Lochtiefe) bis 1 :200 sind erzielbar.

Trepannieren
Für den Fall, dass der Lochdurchmesser viel größer als der Fokus ist, wird trepanniert,
d.h. das Loch wird praktisch geschnitten, entweder durch eine rotierende Optik oder
durch Bewegung des Werkstückes.

Folgende Materialien können gebohrt werden:

  • Hochlegierte Stähle
  • Edel- und Nichteisenmetalle
  • Wolfram, Molybdän
  • Tantal, Nickel und Beryllium
  • Aluminium, Titan
 

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  diese Seite drucken   letzte Aktualisierung 15.08.2007