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Ein Prozessschritt bei der Pleuelherstellung ist das
Trennen der Kurbelbohrung. Dafür gibt es zwei grundsätzliche
Verfahren - entweder wird die Bohrung mechanisch aufgeschnitten
oder mit Druck bruchgetrennt. Das Bruchtrennen, auch "Cracken" genannt,
ist die wirtschaftlichere Methode, da im Gesamtablauf
nur ca. halb so viele Prozesschritte erforderlich sind.
Bevor gecrackt werden kann, muss an der Innenseite der
Kurbelbohrung eine Sollbruchlinie eingebracht werden.
Diese Sollbruchlinie stellt den Angriffspunkt für
die Bruchspannung dar und kontrolliert damit die Lage
des Bruches. Es gibt zwei gängige Methoden um diese
Sollbruchlinie einzubringen:
- Mechanisches Räumen
- Laserkerben
Das Laserkerben der Pleuel ist die modernste Methode
mit geringstem Produktionsaufwand und kürzesten
Produktionszeiten. Der Wechsel von mechanischem Werkzeug
für unterschiedliche Materialien und Materialdicken
fällt weg, und es gibt keinerlei Werkzeugverschleiss
mehr. Im Gegensatz zu anderen Bearbeitungsmethoden bleibt
die bereits endbearbeitete Kurbelbohrung durch das Laserkerben
völlig unbeschädigt. Mit dem patentierten Bearbeitungskopf
zum Kerben macht LASAG das Laserkerben zur einfachsten
und vielseitigsten Methode.
Der Kreuzkopf ermöglicht kürzeste Prozesszeiten
ohne den Bearbeitungskopf zu schwenken. Er wird an die
LASAG Schnittstellenplatte montiert, was einen einfachen
Wechsel mit jedem anderen LASAG Bearbeitungskopf ermöglicht.
Dadurch wird Ihre Produktion flexibel und effizient.
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